Nicole MATSCH / 7. März 2025
© WKB
Andreas Wirth (Wirtschaftskammerpräsident), Sabine Lehner (Leiterin der Abteilung Bildung und Lehre in der Wirtschaftskammer Burgenland), Carina Piermayr (Projektleiterin) und Harald Schermann (Wirtschaftskammerdirektor) (v. l.).
„Junge Menschen müssen frühzeitig die Gelegenheit bekommen, verschiedene Berufe kennenzulernen und ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten zu entdecken“, sagt Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth über das Projekt „Fun Factory“. Ziel sei es, Fehleinschätzungen zu vermeiden und gleichzeitig fundierte Entscheidungen zu fördern. Eine gute Berufsorientierung könne Ausbildungsabbrüche reduzieren.
Berufe hautnah erleben
Die „FutureFactory“ bietet Schülerinnen und Schülern realitätsnahe Einblicke. „Wenn junge Menschen eine klare Vorstellung von ihrem Traumberuf haben, sind sie oft motivierter und zielstrebiger“, so Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann. Zielgruppe sind vor allem Schüler der 7. und 8. Schulstufe. In Gruppen durchlaufen sie fünf Themenwelten und erleben dabei Arbeitsabläufe praktisch.
Mitmachen und ausprobieren
Ein besonderes Merkmal der „Fun Fatory“ ist die aktive Teilnahme. „Nach dem ersten Kennenlernen der Berufsfelder können die Jugendlichen zwischen jeweils acht verschiedenen Aktionen wählen, in denen sie selbst tätig werden. So wird es etwa einen Baggersimulator geben, die Möglichkeit des virtuellen Schweißens oder das Mixen eines Smoothies und vieles mehr“, sagt Schermann. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in echte Werkstätten.
Am Ende gibt es ein Zertifikat und einen Interessenstest zur beruflichen Orientierung.
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