Regierungsverhandlungen: Österreichs Tierschutzorganisationen schlagen Alarm

Österreichs Tierschutzorganisationen schlagen Alarm: Aus dem zwischen FPÖ und ÖVP derzeit verhandelten Regierungsabkommen geht hervor, dass Tierschutz in Österreich massiv gefährdet ist!

OTS (Vier Pfoten) | Nicole MÜHL / 11. Februar 2025

Tierschutzorganisationen fordern dringend eine Überarbeitung der geplanten Maßnahmen.

Wien (OTS) – Österreichs Tierschutzorganisationen schlagen Alarm: Aus dem zwischen FPÖ und ÖVP derzeit verhandelten Regierungsabkommen geht hervor, dass Tierschutz in Österreich massiv gefährdet ist! So sollen Standards in der landwirtschaftlichen Produktion gestrichen oder an schlechtere in EU- und Drittstaaten angepasst werden. Auch wichtige Verbesserungen in der Tierhaltung, die in sämtlichen Umfragen ausdrücklich gewünscht werden, stehen auf der Kippe. Echte Herausforderungen und Missstände werden dagegen nicht thematisiert, das betrifft grausame Tiertransporte ebenso wie die tierquälerischen Vollspaltenböden. Aufdeckungen von Missständen in Österreichs Ställen, die in der Vergangenheit zur Aufklärung der Bevölkerung beigetragen haben und wichtige Prozesse zur Verbesserung der Gesetzgebung angestoßen haben, sollen hingegen noch härter bestraft werden.

Die geplanten Maßnahmen wären eine Katastrophe für die Tiere und den Tierschutz – aber auch für das Ansehen Österreichs und seiner Landwirtschaft. VIER PFOTEN, der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, die Tierschutzombudsstelle Wien, der Verein PFOTENHILFE, der Verein „Freunde der Tierecke“, der Verband pro-tier und der Tierschutzverband Niederösterreich fordern gemeinsam eine sofortige Überarbeitung der geplanten Maßnahmen im Sinne der Tiere und der Menschen in diesem Land.

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