Chiara PIELER / 4. März 2025
© Landesmedienservice Burgenland
Bildungslandesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler (3.v.r.), Rektorin Mag.a Dr.in Sabine Weisz (Private Pädagogische Hochschule Burgenland) (r.) und Bildungsdirektor HS OSR Alfred Lehner, BEd MA (2.v.r.) mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Sprachenwettbewerbes.
Sprachliche Vielfalt im Wettbewerb
Insgesamt nahmen 120 Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufen der AHS, den BMHS sowie den Berufsschulen im Burgenland an den Vorrunden der Sprachen-Trophy teil. Sie stellten ihr Können in den Sprachen Englisch (B1 und B2), Französisch, Italienisch, Kroatisch, Latein (Lang- und Kurzform, nur schriftlich), Russisch, Spanisch und Ungarisch unter Beweis.
Im Finale präsentierten die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre sprachlichen Fähigkeiten vor Publikum und führten Dialoge mit einer Jury. Thematisch setzten sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Darunter Ökotourismus, gesunder Lebensstil, digitale vs. reale Welt, Umweltschutz und die Zukunft der Arbeit.
„Internationalisierung kann nur durch die Sprache gelingen“
Bildungslandesrätin Daniela Winkler nahm gemeinsam mit Rektorin Sabine Weisz und Bildungsdirektor Alfred Lehner die Siegerehrung vor. Sie betonte die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für die persönliche und kulturelle Entwicklung. „Die Schülerinnen und Schüler stellten in diesem Wettbewerb ihre Kompetenz in vielen Sprachen unter Beweis […] Im Burgenland gibt es mit Kroatisch und Ungarisch zwei Sprachen, die besonders von den Angehörigen dieser Volksgruppen gepflegt werden. Das ist sehr wichtig für die Kultur und deren Identität, aber auch die Internationalisierung kann nur durch die Sprache gelingen.“
Die Sprachen-Trophy soll dazu beitragen, das Interesse am Erlernen neuer Sprachen zu fördern. Winkler unterstrich, dass sprachliche Fähigkeiten Türen öffnen können: „Wenn wir sprachliche Barrieren aus dem Weg räumen und eine gemeinsame Sprache finden, dann kann jede Sprache neben unserer Muttersprache völkerverbindend sein. Das ist in der Zeit, in der wir leben, ein bedeutender Aspekt.“
Auch Rektorin Sabine Weisz hob die Bedeutung des Wettbewerbs hervor: „Wir stehen mit großem Engagement hinter diesem Sprachwettbewerb, getragen von der Überzeugung, dass die Mehrsprachigkeit allgemein und die Volksgruppensprachen insbesondere aktiv gefördert werden müssen. Das Eintauchen in andere Sprachen und Kulturen erweitert den Blick, führt zu Toleranz und vernetztem Denken.“
Bildungsdirektor Alfred Lehner betonte zudem die Relevanz interkultureller Kompetenz: „Die Sprachen-Trophy ist ein wichtiges Projekt, das junge Menschen dazu ermutigt, ihre Mehrsprachigkeit und ihr interkulturelles Verständnis zu stärken. In einer zunehmend vernetzten Welt sind genau diese Fähigkeiten von unschätzbarem Wert.“
Schreibe einen Kommentar